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Stifter Dietmar Hopp ist am 28. Februar 2020 in Karlsruhe mit dem „Made-in-Baden“-Award ausgezeichnet worden. Diese spezielle Ehrung wird Persönlichkeiten aus den Bereichen Medien, Wirtschaft und Kunst zuteil. Preisträger 2020 sind neben Dietmar Hopp der Verleger Dr. Hubert Burda, der Medienunternehmer Karlheinz Kögel sowie die Gründerin des Internetnetzwerkes „Woman in Digital“, Tijen Onaran. Vergeben wird der Preis vom Unternehmernetzwerk „Die Badische Wirtschaft / Made in Baden“. Die Jury besteht aus Vertretern führender Unternehmen der Region.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Dieter Kersten, bezeichnete die Preisträger im Rahmen einer Business Gala im Karlsruher ZKM (Zentrum für Kunst und Medien) als „Leuchttürme, die weit über die Region hinausstrahlen und wirken“.

Fritz Keller, Präsident des Deutschen Fußball-Bunds, hielt die sehr persönlich gezeichnete Laudatio auf Dietmar Hopp vor knapp 300 geladenen Gästen: „Dietmar Hopp hätte nicht zwingend Philanthrop werden müssen. Aber er hat es zu seiner Herzenssache gemacht, anderen Menschen zu helfen. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, Ihnen, lieber Dietmar Hopp, heute Danke zu sagen. Danke für eine großartige Lebensleistung: Als Gründer, als Unternehmer, als Mäzen, als Stifter – aber vor allem als Mensch. Und das Schöne ist: zu dieser Lebensleistung wird noch Vieles hinzukommen.” In seiner Laudatio zeichnete Fritz Keller sowohl die unternehmerische Karriere des SAP-Gründers als auch das gesellschaftliche Wirken von Dietmar Hopp nach. Beispielhaft ging er auf Projekte der Dietmar Hopp Stiftung in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung ein und sprach über das Engagement für den Klimaschutz. Natürlich kam auch das beide verbindende Thema Fußball in der Laudatio nicht zu kurz.

„Über die Auszeichnung mit dem Made in Baden-Award freue ich mich sehr, zumal meine Stiftung ihren ausdrücklichen Tätigkeitsschwerpunkt in Baden hat“, sagte Dietmar Hopp anlässlich der Preisverleihung. „Ich hoffe, dass ich dadurch andere Unternehmer inspirieren kann, sich ebenfalls in und für Baden zu engagieren. Es ist mir eine große Freude zu sehen, wie sich unsere Heimatregion, die bereits ein attraktiver Standort ist, weiterhin positiv entwickelt.“ In seiner Dankesrede erklärte Dietmar Hopp seinen Antrieb, sich gesellschaftlich zu engagieren. Ferner richtete er bezugnehmend auf sein Engagement für den Klimaschutz einen Appell an die Galagäste, das Thema ernst zu nehmen und zu handeln, denn „wir haben nur diese eine Erde”.

Unter den Gästen war neben den Preisträgern und ehemaligen Award-Trägern auch Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Der gebürtige Mannheimer bezeichnet „Made in Baden“ als ein Qualitätskennzeichen, das die Vorzüge der Region unterstreicht.